<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>footpower Giessen</title>
	<atom:link href="https://footpower-giessen.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://footpower-giessen.de/</link>
	<description>Ich steh drauf</description>
	<lastBuildDate>Wed, 29 Sep 2021 13:02:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>ich_wollte_mehr_wissen</title>
		<link>https://footpower-giessen.de/2021/09/29/2233/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Sep 2021 11:29:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://footpower-giessen.de/?p=2233</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich wollte mehr wissen. Manuel König ist Orthopädieschuhmacher – und seit Mai hat er auch seinen Doktor der Medizinwissenschaft. Beides war nicht von vornherein klar, hat sich im Nachhinein aber folgerichtig ergeben. „Handwerk und Wissenschaft ergänzen sich ideal“, meint der 38-Jährige, der heute das Bewegungsanalyse-Labor bei Footpower in Gießen leitet. Besonders faszinierend findet er  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://footpower-giessen.de/2021/09/29/2233/">ich_wollte_mehr_wissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://footpower-giessen.de">footpower Giessen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-1"><h2><span style="color: #333333;">Ich wollte mehr wissen.</span></h2>
<p><span style="color: #333333;"><strong>Manuel König ist Orthopädieschuhmacher – und seit Mai hat er auch seinen Doktor der Medizinwissenschaft. Beides war nicht von vornherein klar, hat sich im Nachhinein aber folgerichtig ergeben. „Handwerk und Wissenschaft ergänzen sich ideal“, meint der 38-Jährige, der heute das Bewegungsanalyse-Labor bei Footpower in Gießen leitet. Besonders faszinierend findet er den Ansatz, mit Einlagen gezielt das sensomotorische System zu beeinflussen – und die Herausforderung, Messmethoden zu finden, mit denen man an einen Wirkungsnachweis gelangt.</strong></span></p>
<h2><span style="color: #333333;">Von der Orthopädieschuhtechnik zur Promotion.</span></h2>
<p><span style="color: #333333;">An meinen Doktortitel habe ich mich noch nicht gewöhnt“, sagt Manuel König und bietet uns im gleichen Atemzug an, diesen im Gespräch wegzulassen. Über ein Jahr hat es sich hingezogen, bis er die Bewertung seiner Doktorarbeit im März 2021 erhalten hat. Eine ungewöhnlich lange Zeit, die es ihm nicht unbedingt leichter machte, sich nach bereits sechs Promotionsjahren auf die mündliche Verteidigung im April vorzubereiten: „Da hatte ich teilweise </span><span style="color: #333333;">schon Bedenken, auf manche Fragen zu meinen Studien sagen zu müssen: Tut mir leid, das weiß ich leider nicht mehr, die Datenerhebung war 2015.“ </span><span style="color: #333333;">Beruflich hätte bei ihm auch alles ganz anders kommen können, verrät König, denn der Berufseinstieg gestaltete sich sehr bewegt. „Ursprünglich wollte </span><span style="color: #333333;">ich Medizin studieren, aber dieses Studium traute ich mir damals schlichtweg nicht zu“, erzählt er. Einfacher zu bewältigen, aber mit ähnlich interessanten Inhalten, erschien ihm das Studium der Sportwissenschaften. Durch sein Sportabitur gut trainiert, bestand er die Aufnahmeprüfung an der Sporthochschule </span><span style="color: #333333;">Köln – musste den Studienbeginn aber aufgrund des Einzugs zum Zivildienst um zwei Semester zurückstellen. Weil König dann ein Fehler in der Postanschrift </span><span style="color: #333333;">unterlief, kamen seine Einschreibungsunterlagen zu spät bei der zentralen Vergabestelle für die Studienplätze in Dortmund an. „Trotz aller Bemühungen hieß es letztlich, dass ich mich erst wieder im nächsten Semester hätte einschreiben können.“ Da zu diesem Zeitpunkt seine Frau und er bereits das erste Kind erwarteten, sei der Gedanke, ein halbes Jahr zu verschenken, nicht unbedingt attraktiv gewesen, erinnert sich König. Über die mit dem Ehepaar befreundete </span><span style="color: #333333;">Tochter von OSM Lothar Jahrling entstand die Idee, es mit einer Ausbildung in dessen Betrieb in Gießen zu versuchen. „Lothar wusste, dass ich studieren </span><span style="color: #333333;">wollte. Er wusste aber auch, dass meine handwerklichen Höhepunkte bis dato darin lagen, einen Nagel in die Wand zu hämmern. Daher einigten wir uns auf eine sechswöchige Probezeit, in der wir mein handwerkliches Geschick auf Herz und Nieren prüfen wollten“, so König. „Und tatsächlich war in diesem Punkt noch viel Luft nach oben, aber meine Begeisterung für diesen Job schien Lothar überzeugt zu haben, sodass wir uns für eine verkürzte Ausbildung entschieden.“ „In der Orthopädieschuhtechnik gibt es viele spannende Inhalte, die meinen Interessen entsprachen – Anatomie, das Wissen über die Krankheitsbilder, therapeutische Ansätze – und gleichzeitig gefiel mir der Umgang mit den Patienten sehr“, erzählt Manuel König. In Lothar Jahrling, Entwickler eines eigenen </span><span style="color: #333333;">sensomotorischen Einlagenkonzepts und des darauf basierenden Footpower Franchise-Systems, habe er einen Ausbilder gefunden, der seine Neugier und </span><span style="color: #333333;">seinen Wissensdurst von Beginn an gefördert hat. „Lothar triezte mich förmlich bei jeder Versorgung mit Fragen nach den funktionellen Zusammenhängen. </span><span style="color: #333333;">Gleichzeitig bin wohl auch ich ihm manchmal mit meinen ständigen Fragen nach den genauen Wirkprinzipien der Einlagen auf die Nerven gegangen – Fragen, </span><span style="color: #333333;">die man leider bis heute nicht hinreichend beantworten kann, auch nicht in der Wissenschaft.“ </span></p>
<h4><span style="color: #333333;">Futter für die nächste Versorgung </span></h4>
<p><span style="color: #333333;">„Lothar hatte von Anfang an einen Plan für mich“, ist Manuel König überzeugt. Für seinen Ausbilder sei klar gewesen, dass sein Zögling nicht bei Einlagen und Maßschuhen bleiben würde. Und so unterstützte Jahrling ihn, als er nach zwei Jahren Ausbildung das Studium der Sportwissenschaften in Köln aufnehmen wollte. „Die bestandene Sportaufnahmeprüfung war nur noch bis dahin gültig, und deshalb schenkte er mir im letzten halben Jahr der Ausbildung einen Tag pro Woche, um in Köln studieren zu können.“ Natürlich habe Jahrling gehofft, dass Manuel König nach dem Studium wieder in seinen Betrieb zurückkehren würde, doch machte er es nicht zur Voraussetzung für seine Unterstützung. Mit Anfang 20 stand der angehende Geselle nun nicht nur vor der Herausforderung, die Ausbildung und das Studium unter einen Hut zu bekommen, sondern auch sein Privatleben und den Berufsweg: Inzwischen war sein zweites Kind auf der Welt. „Ich musste schon sehr zielgerichtet studieren. Da ich insgesamt täglich gut fünf Stunden zwischen Gießen und Köln pendelte, startete mein Tag morgens um 5 Uhr. Und nach den Vorlesungen, wenn meine Kommilitonen zum Beach-Volleyball gingen, musste ich direkt zurück. Zudem waren die Nächte wegen der kleinen Kinder mitunter sehr kurz.“ Um diese Belastung zu reduzieren und nebenher noch bei Jahrling arbeiten zu können, plante Manuel König schließlich alle Semester Veranstaltungen auf drei, maximal vier Tage pro Woche. „Rückblickend war diese Kombination für mich optimal“, so König. Im Gegensatz zu seinen Mitstudierenden, die noch keine Ausbildung im Gesundheitshandwerk absolviert hatten, schien er sich anatomische und biomechanische Inhalte leichter merken zu können. „Ich denke schon, dass es ein entscheidender Vorteil für mich war: So hatte ich zum Beispiel in den Vorlesungen von Prof. Gert-Peter Brüggemann häufig konkrete Versorgungsfälle vor Augen und verstand plötzlich den biomechanischen Zusammenhang und die Ursachen für vorliegende Beschwerden. Für viele andere waren die Lerninhalte theoretisches Wissen, für mich waren sie Futter für die nächste Patientenversorgung.“</span></p>
<h4><span style="color: #333333;">Zurück ins Handwerk?</span></h4>
<p><span style="color: #333333;">Obwohl er während des Studiums weiterhin bei Jahrling arbeitete, war es für Manuel König zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, einmal ganz ins Handwerk zurückzukehren. „Die weitere Erforschung der Grundlagen menschlicher Bewegung hatte für mich einen enormen Reiz. Daher war eine akademische Laufbahn zu diesem Zeitpunkt schon naheliegend.“ Dem folgend wählte er im Hauptstudium neben Prävention und Rehabilitation die Neurologie als weiteren Schwerpunkt. „Das hatte natürlich auch mit meiner Prägung durch Lothar Jahrling zu tun, der ja sein Einlagenkonzept anfangs vor allem bei der Versorgung von neurologischen Patienten entwickelte“. Aber auch die Forschung von Dr. Wolfgang Laube über die Komplexität des sensomotorischen Systems und die vielen, </span><span style="color: #333333;">noch offenen Fragen spielten eine Rolle. Dass er nach dem Studium dann doch wieder zur Orthopädieschuhtechnik zurückkehren sollte, lag vor allem an seinen </span><span style="color: #333333;">studienbegleitenden Praktika in Kliniken für Sporttherapie. „In dem Moment, als ich täglich am Beckenrand stand, um Aqua-Jogging-Kurse anzuleiten, </span><span style="color: #333333;">wurde mir klar, dass mir der handwerkliche Aspekt fehlen würde“, erinnert sich Manuel König. „Ich wollte das theoretische Wissen direkt in handfeste Hilfsmittel ummünzen bzw einfließen lassen.“</span></p>
<h4><span style="color: #333333;">Auf der Suche nach geeigneten Messmethoden</span></h4>
<p><span style="color: #333333;">Letztendlich waren es die Fragen, wie Bewegung entsteht, welche Regelkreisläufe es gibt und wie man Bewegung durch individuelle Einlagen gezielt beeinflussen </span><span style="color: #333333;">kann, die Manuel König nicht mehr losließen, die im Handwerk geweckt wurden und im Studium leitend für ihn waren. „Wir sahen in der praktischen </span><span style="color: #333333;">Versorgung beeindruckende Behandlungsergebnisse mit unseren Einlagen und doch war es der Wissenschaft bis dato nicht gelungen, diese evident darzustellen. Die Datenlage war definitiv unbefriedigend. Ich dachte ständig, da müsse doch noch mehr gehen!“ Als Manuel König im Grundstudium die Aufgabe erhielt, ein kleines wissenschaftliches Projekt durchzuführen, stattete er acht Probanden mit Footpower-Einlagen aus und versuchte mittels Elektromyografie (EMG) zu erfassen, inwieweit diese Intervention die Aktivierung bestimmter Unterschenkelmuskeln beeinflusste. „Es ging aber damals vorrangig darum, das wissenschaftliche Arbeiten zu erlernen: wie stelle ich eine Hypothese auf, welche Parameter und welche Messmethoden wähle ich und wie werte ich die Daten am Ende aus. Es waren sozusagen meine ersten wissenschaftlichen Geh-Versuche, daher war die Aussagekraft dieser kleinen Untersuchung eher mäßig, erläutert er. Die Untersuchung, die er 2008 durchführte, fiel in eine Zeit, in der in der Wissenschaft zunehmend diskutiert wurde, inwieweit die Einlagenwirkung nur rein </span><span style="color: #333333;">biomechanisch zu erklären sei. Denn damalige Studien, die die Effekte auf Basis kinematischer und kinetischer Parameter untersuchten, ergaben keine oder </span><span style="color: #333333;">wenig einheitliche Ergebnisse. „Und spätestens mit den Ergebnissen von Stacoff, der Anfang der 2000er-Jahre mithilfe von Bone pins (im Knochen befestigte </span><span style="color: #333333;">Schrauben zur Erfassung der Knochenbewegung) zeigte, dass das knöcherne System durch Einlagen kaum beeinflusst werden kann, war klar, dass es für die Einlagenwirkung neue Denkund messmethodische Ansätze bräuchte“, erläutert König. Denn auch die bestehenden Studien zum Einfluss der Einlagen auf die neuromuskuläre Kontrolle ergaben keine belastbaren Ergebnisse. „Ich hatte seitdem immer vor, die Frage nach einer geeigneten Messmethode für die Wirkung sensomotorischer Einlagen wissenschaftlich anzugehen“, berichtet Manuel König. Doch da sich zu der Zeit, als er sich der Diplomarbeit widmete, kein Forschungsangebot hierzu ergab und auch sein drittes Kind bereits das Licht der Welt erblickt hatte, entschloss er sich ganz pragmatisch ein ausgeschriebenes, schuhtechnisches Thema zu untersuchen. Als Teilfrage der Doktorarbeit von Steffen Willwacher, heute bereits selbst Professor an der Hochschule Offenburg, wurde im Institut von Prof. Brüggemann der Einfluss verschiedener Sohlenbiegesteifigkeiten auf die Biomechanik und die Aktivität ausgewählter Muskeln des Unterschenkels beim Laufen untersucht. „Man hatte damals festgestellt, dass die Dorsalextension der Zehen beim Laufen mehr Energie verbraucht, als sie einbringt. Um diesen Energieverlust zu reduzieren, hat Darren Stefanyshyn, ein Schüler von Benno Nigg, schon Anfang der 2000er Jahre Carbonfaserplatten in Laufschuhe gelegt, und hiermit die Dorsalextension im Zehengrundgelenk eingeschränkt“, erklärt er. „Unsere Ergebnisse konnten diesen Effekt deutlich untermauern. Wer weiß, vielleicht hat sich Nike ja für den Laufschuh, mit dem Eliud Kipchoge 2019 als erster Mensch der Welt einen Marathon unter zwei Stunden lief etwas von uns abgeguckt“, unkt König. Immerhin sei der Einfluss des Schuhs auf seine Laufleistung damals heiß diskutiert worden. Jedoch lässt sich diese Sohlenversteifung, wie sie in den letzten vier bis fünf Jahren zunehmend Zugang zum Laufschuhsektor fand, durchaus kritisch betrachten, wie Manuel König erläutert: „Energetisch gibt es definitiv Vorteile durch höhere Sohlenbiegesteifigkeiten. Jedoch birgt es unter anderem durch die veränderten Hebelarme nicht unerhebliche orthopädische Risiken, die wir als Orthopädieschuhtechniker schon lange im Kontext der Versorgung mit Rigidusfedern kennen.“</span></p>
<h4><span style="color: #333333;">Lehrtätigkeit bei Footpower</span></h4>
<p><span style="color: #333333;">Noch vor Abschluss seines Diplom-Studiums begann Manuel König 2010 ander Footpower </span><span style="color: #333333;">Akademie in Gummersbach zu referieren – beginnend mit dem Basis-Seminar, in dem die Teilnehmenden die theoretischen Grundlagen der sensomotorischen Einlagenversorgung nach Jahrling als auch die handwerklichen Herstellungsprozesse vermittelt bekommen. „Ich hatte also einen handwerklichen Job bei Footpower Gießen, lehrte in der Footpower Akademie und arbeitete an meiner Diplomarbeit. Für mich war das genau die Kombination zwischen Handwerk und Wissenschaft, die dann auch die folgenden Jahre bestimmen sollten“, blickt König zurück. Nach seiner Diplomarbeit heuerte er ganz bei der Footpower Service GmbH, dem Franchise-Geber des gleichnamigen Systems in Gummersbach an. Während er im Außendienst die Franchise-Nehmer vor Ort schulte und in der Entwicklungsabteilung die sensomotorischen Einlagen weiterentwickelte, erweiterte er auch die Lehrtätigkeit an der Akademie, bis er 2014 die Leitung derselben übernahm. </span></p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-one-half fusion-column-first" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;width:48%; margin-right: 4%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-image-element in-legacy-container" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="394" height="489" alt="nahinfrarotspektroskop" title="nahinfrarotspektroskop" src="https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2021/09/nahinfrarotspektroskop.jpg" class="img-responsive wp-image-2241" srcset="https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2021/09/nahinfrarotspektroskop-200x248.jpg 200w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2021/09/nahinfrarotspektroskop.jpg 394w" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 394px" /></span></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-one-half fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;width:48%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-image-element in-legacy-container" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-2 hover-type-none"><img decoding="async" width="447" height="554" alt="messung_gehirnaktivitäten" title="messung_gehirnaktivitäten" src="https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2021/09/messung_gehirnaktivitäten.jpg" class="img-responsive wp-image-2242" srcset="https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2021/09/messung_gehirnaktivitäten-200x248.jpg 200w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2021/09/messung_gehirnaktivitäten-400x496.jpg 400w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2021/09/messung_gehirnaktivitäten.jpg 447w" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 447px" /></span></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-2"><h4><span style="color: #333333;">Mit Methoden der Hirnforschung menschliche Bewegung untersuchen </span></h4>
<p><span style="color: #333333;">Trotz, oder gerade wegen seiner täglichen Arbeit beim Footpower Franchise ließ ihn die Frage nach einem geeigneten Ansatz für den Wirkungsnachweis sensomotorischer Einlagen nie los. Und obwohl mittlerweile drei Jahre seit dem Diplom vergangen waren, machte sich Manuel König einmal mehr auf den Weg nach Köln, um mit Prof. Brüggemann zu besprechen, inwieweit sich aus dieser Frage nicht ein Promotionsthema stricken ließe. „Nur, dass diesmal der Gedanke war, nicht auf die Muskeln, sondern in den Kopf zu schauen. Hintergrund war die Idee, dass der Einfluss sensomotorischer Einlagen womöglich über eine Änderung der Hirnaktivität darstellbar wäre“, so König. Erste Ansätze, diese These mithilfe der Elektroenzephalografie (EEG) zu verfolgen, erwiesen sich aufgrund der großen Bewegungsartefakte bei raumgreifenden Bewegungen als nicht zielführend. Doch über weitere Kontakte von Prof. Brüggemann kam Manuel König letztlich zu Prof. Hellmuth Obrig an der Universität Leipzig, der mittels einem verhältnismäßig neuartigen Ansatz ebenfalls Hirnaktivitäten messen konnte: dem funktionellen Nahinfrarotspektroskop (fNIRS). Hierbei wird infrarotes Licht in das Gehirn emittiert. Durch die Lichtmenge, die aus dem Schädel wieder zurück reflektiert wird, lassen sich Rückschlüsse auf die Aktivität bestimmter Hirnareale ziehen. „Diese Methode für das Verständnis von Bewegung einzusetzen, war damals noch kein verbreiteter Gedanke“, erzählt Manuel König. 2001 hatte zwar eine japanische Forschungsgruppe ihre Arbeit dazu mit Probanden auf einem Laufband begonnen. „Doch war das damals noch sehr umständlich“, weiß König, die Probanden mussten einen Helm tragen, der über lange, schwere Kabel mit einem riesigen Apparat verbunden waren. „Dennoch konnte man feststellen, dass die Ergebnisse denen ähnelten, die mit dem funktionellen MRT durchgeführt wurden. Bei fMRT- Studien bewegt man sich zwar nur im Liegen und ahmt beispielsweise mit den Füßen gangähnliche Bewegungen nach, aber sie gelten bis heute aufgrund der hohen Messgenauigkeit und der Eindringtiefe als Goldstandard.“ 2010 entwickelte die gleiche japanische Gruppe ein tragbares Nahinfrarotspektroskop, wenn auch nur mit sehr wenigen Messpunkten an der Stirn. Für Manuel König Grund genug, um mit Prof. Obrig eine Firma in Berlin aufzusuchen, die diese Technik so weit vorangetrieben hatte, dass eine Vielzahl von Messpunkten möglich war und der gesamte Apparat in einem Rucksack verstaut werden konnte. „Unsere ersten Probemessungen an uns selbst haben sogar Prof. Obrig überrascht: Die Kurven sahen trotz der nicht ganz erschütterungsarmen Gangbewegung genau so aus, wie man es aus anderen Studien mit weit weniger störanfälligen Bewegungen kannte“, meint Manuel König. Das war der Startschuss für seine externe Promotion an der Universität und dem Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig. „Die Distanz war kein Problem. Ich musste eigentlich nur für die Messungen jeweils ein bis zwei Wochen Urlaub nehmen, um vor Ort in Leipzig zu sein. Den Rest konnte ich von zuhause aus erledigen“, so König. Im Rahmen seiner Arbeit wollte er zeigen, ob es mithilfe eines tragbaren Nahinfrarotspektroskops möglich ist, die Gehirnaktivität, besser die Aktivität ausgewählter Regionen der Hirnrinde bei unterschiedlichen lokomotorischen Aufgaben darzustellen. Basierend auf der damaligen Erkenntnislage lautete hierbei eine Hypothese, dass ungewohnte Fortbewegungsaufgaben die motorischen Zentren der Hirnrinde stärker fordern als gewohnte, automatisierte Bewegungsmuster. Tatsächlich stellten König und Obrig in einer ersten Studie mit 23 gesunden, jungen Probanden fest, dass bei einem gewohnten, rhythmischen Gehen eine wesentlich geringere Aktivierung des Kortex zu sehen war als beim ungewohnteren Bewegungsaufgaben, wie zum Beispiel dem unrhythmischen Gehen oder dem Treten auf der Stelle. „Dieses Ergebnis, aber auch die Qualität der Daten war für uns natürlich großartig“, so König. Motiviert durch diese Ergebnisse wurde in einer zweiten Studie das gleiche Untersuchungsparadigma bei Schlaganfallpatienten mit einer milden Hemiparese angewendet. „Interessanterweise zeigten sich hier genau gegensätzliche Ergebnisse als bei den jungen Gesunden. Diese Ergebnisse waren für uns schon etwas überraschend. Aber letztlich stand für uns die Machbarkeit der fNIRS bei Schlaganfallpatienten im Vordergrund. Und das konnten wir gut darstellen.“ „Spätestens jetzt sollten eigentlich die sensomotorischen Einlagen ins Spiel kommen“, erzählt Manuel König. Denn die Idee sei folgende gewesen: „Wenn sensomotorische Einlagen gewohnter Bewegungsmuster derart provozieren, dann könnte – ein überschwelliger Reiz vorausgesetzt – eine sichtbare Reaktion auf kortikaler Ebene eventuell messbar sein. Und umgekehrt könnte es vielleicht sogar so sein, dass die Aktivität des Kortex nachlässt, wenn sich das sensomotorische System an den neuen Reiz der Einlagen gewöhnt hat. Dies könnte dann wiederum im Rahmen von therapeutischen Interventionen nutzen, um daraus ableiten, wann der nächste Schritt in der Therapie oder eine angepasste Einlagenversorgung angezeigt ist.“ Da sein Doktorvater ihm aber angesichts bestehender Datenfülle davon abriet, noch weitere Studien durchzuführen, einigte man sich darauf, dieser Fragestellung nach der Promotion in einem anderen Rahmen nachzugehen. „Natürlich war das etwas ernüchternd, dass ich zu diesem Zeitpunkt aufhören sollte. Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt auch schon gut fünf Jahre ins Land gegangen und ich wollte das Projekt auch mal abschließen. Und mit den Ergebnissen war ich mir sicher, dass dieses Thema für mich noch nicht zu Ende ist“, erzählt König. </span></p>
<h4><span style="color: #333333;">Zurück bei footpower Gießen </span></h4>
<p><span style="color: #333333;">Um sich in den letzten Monaten seiner Doktorarbeit stärker auf diese konzentrieren zu können, hatte Manuel König bei Footpower Gummersbach zwischenzeitlich gekündigt. Immer noch bei Gießen lebend, begann er kurz vor Fertigstellung der Doktorarbeit zunächst als Freelancer für Footpower Gießen regionale Bundesligavereine zu betreuen, bevor er im Januar 2019 wieder voll ins Unternehmen einstieg – nun als Geschäftsbereichsleiter Analyse und Prävention. Neben der Weiterentwicklung der Abteilung für Bewegungsanalyse möchte er mit seinem sport- und medizinwissenschaftlichen Know-how zukunftsorientierte Projekte bei Footpower Gießen vorantreiben. „Das könnte auch in Form von wissenschaftlichen Projekten in Kooperation mit einer Universität sein“, so König. „Wir könnten zum Beispiel einen Studierenden begleiten, der in seiner Masterarbeit untersucht, ob sich die Intervention mit einer sensomotorischen Einlage mit dem NIRS kortikal darstellen lässt. Entsprechende Gespräche hierzu befinden sich gerade im Anfangsstadium. Dann wäre erreicht, was ich all die Jahre im Kopf hatte.“</span></p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://footpower-giessen.de/2021/09/29/2233/">ich_wollte_mehr_wissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://footpower-giessen.de">footpower Giessen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tennis – mein Triumph über mich selbst.</title>
		<link>https://footpower-giessen.de/2021/03/06/tennis-mein-triumph-ueber-mich-selbst/</link>
					<comments>https://footpower-giessen.de/2021/03/06/tennis-mein-triumph-ueber-mich-selbst/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2021 14:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.footpower.de/giessen2020.footpower.de/?p=1510</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tennis – mein Triumph über mich selbst. Story von Lothar Jahrling Akzeptanz, Resignation, Endorphinrausch, Wut, Glück und eine ganze Palette weiterer Emotionen und geistiger Zustände habe ich beim Tennisspielen durch- und erlebt. Der Sport hat mir mehr gegeben, als ich ihm jemals zurückgeben kann. Doch das wohl Wichtigste, was ich beim Tennis gefunden habe,  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://footpower-giessen.de/2021/03/06/tennis-mein-triumph-ueber-mich-selbst/">Tennis – mein Triumph über mich selbst.</a> erschien zuerst auf <a href="https://footpower-giessen.de">footpower Giessen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-3"><h2><span style="color: #000000;">Tennis – mein Triumph über mich selbst. </span></h2>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Story von Lothar Jahrling<br />
</strong><strong>Akzeptanz, Resignation, Endorphinrausch, Wut, Glück und eine ganze Palette weiterer Emotionen und geistiger Zustände habe ich beim Tennisspielen durch- und erlebt. Der Sport hat mir mehr gegeben, als ich ihm jemals zurückgeben kann. Doch das wohl Wichtigste, was ich beim Tennis gefunden habe, war ich. Sie wollen die Geschichte hören? Dann schnallen Sie sich an.</strong> </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die wertvollste Sorte Freund im Leben ist wohl die, die kein Blatt vor den Mund nimmt und jederzeit mit Ehrlichkeit brilliert. Im Alter von 34 Jahren hatte ich das Glück, dass mein damaliger Freund und Arzt zu dieser wertvollen Sorte gehörte. Mit vier einfachen Worten hat er mein Leben auf den Kopf gestellt und grundlegend verändert: „Du bist zu dick!“ Wer hört das schon gerne? In bester Nostradamus-Manier prophezeite er mir, 50-jährig als Diabetiker zu sterben, sollte ich meine Lebensweise nicht ändern. Er empfahl mir, doch endlich mit Sport zu beginnen und auf meine Ernährung zu achten. Ich bin ihm heute noch dafür dankbar! Als von Terminen getriebener Unternehmer musste ich nun eine Disziplin finden, die mich genug reizte und motivierte, um nicht nach drei Monaten wieder das Handtuch zu werfen. Ich wusste, dass ich ein Spielertyp bin, also konnte ich Sportarten wie Rudern, Boxen, Joggen, Radfahren und einige andere direkt ausschließen. Wie der Zufall es wollte, war eine damalige Patientin von mir Tennislehrerin.</span><br />
<span style="color: #000000;">Tennis!? Aus einem Impuls heraus fragte ich sie direkt, ob es möglich wäre, dass sie mir das Tennisspielen beibringt. Und siehe da – Barbara nahm sich meiner an und entführte mich in die Welt des „Weißen Sports“. Bereits mit dem ersten Schritt auf dem Court war ich dem Sport verfallen. Er hat mich gepackt und nie wieder losgelassen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Zwei Jahre und minus 30 Kilogramm später</strong></span><br />
<span style="color: #000000;">Mit viel Geduld, Können und Fingerspitzengefühl formte Barbara sinnbildlich aus einem unsportlichen Klumpen Ton einen motivierten Tennisspieler mit akzeptabler Figur. Es dauerte lediglich zwei Jahre und minus 30 Kilogramm, bis sie mir empfahl, meine Technik in einem Verein weiter zu verfeinern und das eine oder andere Defizit, das offensichtlich noch vorhanden war, auszumerzen. Fortuna meinte es weiterhin gut mit mir und dem Tennis: Ich trat einem Verein bei, dessen Mitglieder mich immer motivierten, am Ball zu bleiben. Tennis zu spielen füllte mich voll und ganz aus. Wie ein Welpe konnte ich meinem Spieltrieb nachgehen, war in Bewegung und die meiste Zeit des Jahres an der frischen Luft. Doch das Wichtigste war, dass ich mir um Themen wie Diabetes und einen verfrühten Abschied von dieser Welt keine Gedanken mehr machen musste. Diesen Satz hatte ich klar für mich entschieden. Allerdings gibt es noch einen weitaus wichtigeren Punkt, warum Tennis eine so bedeutende Rolle in meinem Leben eingenommen hat: Freundschaften. Den Großteil meiner aktuellen Freunde habe ich beim Sport kennengelernt. Es ist einfach ein extrem gutes Gefühl, wenn man ein Hobby mit Menschen teilen kann, die genauso verrückt danach sind wie man selbst. Das schweißt zusammen und hilft, am Ball zu bleiben. Ehe man es sich versieht, wird aus einem Einzelsport ein Mannschaftssport, aus Tenniskollegen eine Familie. Dazu kommt, dass ich dank meines Berufes vielen Tennis-</span><br />
<span style="color: #000000;">enthusiasten helfen konnte und auch weiterhin dabei helfen kann, das Verletzungsrisiko zu minimieren und mit etwas Glück verletzungsfrei bis ins hohe Alter spielen zu können. Auf diese Weise kann ich den Menschen und dem Sport etwas zurückgeben.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Die Profis und ich</strong></span><br />
<span style="color: #000000;">2004 hatte ich das Privileg, mit meiner beruflichen Expertise im Leistungssport helfen zu dürfen. Von diesem ersten Einsatz aus blicke ich inzwischen auf gut 15 Jahre Betreuererfahrung im Profitennis zurück. Ich hatte die Ehre, die Top 10 der Weltrangliste zu versorgen – männlich wie weiblich. Es erfüllt mich mit Stolz, wenn ich mir im TV oder live ein Turnier ansehe und weiß, dass viele der teilnehmenden Spieler meine Einlagen tragen. Die Aufregung und Spannung, die einen überkommt, wenn man in der Player’s Box von Stanislas „Stan“ Wawrinka sitzt und mitfiebert – das sind unbezahlbare Momente. Zu diesen Höhenflügen gesellt sich gerne die Realität, wenn man am darauffolgenden Tag selbst auf dem Court steht und merkt, dass die eigene Rückhand nicht so gut ist wie die von Stan Wawrinka. Na gut, wenn ich ehrlich bin, sind keine meiner Schläge auch nur annähernd so gut wie die von Stan. Aber Selbsterkenntnis ist ja</span><br />
<span style="color: #000000;">bekanntlich der erste Schritt zur Besserung &#8230;</span><br />
<span style="color: #000000;">Neben all den aufregenden Momenten auf dem Platz und an der Seitenlinie hat mich der Sport etwas gelehrt, womit ich nicht gerechnet hatte: die Reduzierung auf das Wesentliche – Spaß! Beim Tennis kann man Fehler nicht auf Teamkameraden schieben. Man ist Held und Verlierer in einem. Da ist es schwer, seine Emotionen unter Kontrolle zu halten. Ich denke, jeder, der aktiv einen Sport betreibt oder betrieben hat, wird mir zustimmen, dass es manchmal sehr schwer ist, die Schuld nicht beim Schiedsrichter, beim Equipment oder gar beim Wetter zu suchen. Doch ich habe schnell gelernt, dass nur ein schlechter Schreiner die Schuld bei seinem Werkzeug sucht. Selbstbeherrschung war wahrscheinlich die härteste Lektion, die ich lernen musste. Nicht selten kam es vor, dass ich meinen Frust an meinem Schläger ausgelassen habe, wenn der nicht so wollte wie ich. Ich glaube, es war, nachdem ich meinen dritten Schläger ins Jenseits befördert hatte, als mich mein damaliger Trainer Stephan zur Seite nahm und dieses kurze, aber wichtige Gespräch stattfand:</span><br />
<span style="color: #000000;">Stephan: „Warum bist du eigentlich hier?“</span><br />
<span style="color: #000000;">Ich: „Na, um Tennis zu spielen.“</span><br />
<span style="color: #000000;">Stephan: „Falsch – um Spaß zu haben!“</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Seit diesem Tag ging nie wieder ein zerbrochener Schläger auf mein Konto. Ich habe akzeptiert, dass mein Spiel niemals perfekt sein wird. Dass ich niemals perfekt sein werde. Psychisch und physisch bin ich nicht fehlerlos, und das ist auch gut so. Denn meine Stärken und Schwächen machen mich zu dem Menschen, der ich bin, und dieser Mensch gefällt mir. Dieser Mensch kann Spaß haben, auf und neben dem Platz. Ob Sieg oder Niederlage: Wenn ich den Spaß in den Mittelpunkt stelle, gibt es nichts zu verlieren. So gesehen hat mich Tennis in zweierlei Hinsicht gerettet: zum einen körperlich-gesundheitlich, zum anderen emotional. Danke, Tennis!</span></p>
</div><div class="fusion-image-element in-legacy-container" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-3 hover-type-none"><img decoding="async" width="2560" height="1707" title="footpower-giessen-tennis-lothar-jahrling-power-kundenmagazin" src="https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/03/footpower-giessen-tennis-lothar-jahrling-power-kundenmagazin-scaled.jpeg" alt class="img-responsive wp-image-1511" srcset="https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/03/footpower-giessen-tennis-lothar-jahrling-power-kundenmagazin-200x133.jpeg 200w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/03/footpower-giessen-tennis-lothar-jahrling-power-kundenmagazin-400x267.jpeg 400w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/03/footpower-giessen-tennis-lothar-jahrling-power-kundenmagazin-600x400.jpeg 600w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/03/footpower-giessen-tennis-lothar-jahrling-power-kundenmagazin-800x533.jpeg 800w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/03/footpower-giessen-tennis-lothar-jahrling-power-kundenmagazin-1200x800.jpeg 1200w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/03/footpower-giessen-tennis-lothar-jahrling-power-kundenmagazin-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 2560px" /></span></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://footpower-giessen.de/2021/03/06/tennis-mein-triumph-ueber-mich-selbst/">Tennis – mein Triumph über mich selbst.</a> erschien zuerst auf <a href="https://footpower-giessen.de">footpower Giessen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://footpower-giessen.de/2021/03/06/tennis-mein-triumph-ueber-mich-selbst/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beruf oder Berufung?</title>
		<link>https://footpower-giessen.de/2020/05/07/1803/</link>
					<comments>https://footpower-giessen.de/2020/05/07/1803/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 13:17:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://footpower-giessen.de/?p=1803</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beruf oder Berufung? Orthopädieschuhmacher im Portrait Michael arbeitet bei einer Versicherung und spielt in seiner Freizeit leidenschaftlich gern Fußball. Nächstes Wochenende hat er  mit seiner Mannschaft wieder ein wichtiges Spiel, das er kaum abwarten kann. Das war nicht immer so, denn bis vor kurzem bedeutete für ihn jeder Schritt auf dem Platz eine Qual.  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://footpower-giessen.de/2020/05/07/1803/">Beruf oder Berufung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://footpower-giessen.de">footpower Giessen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-4"><h2><span style="color: #000000;">Beruf oder Berufung?</span></h2>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Orthopädieschuhmacher im Portrait<br />
</strong>Michael arbeitet bei einer Versicherung und spielt in seiner Freizeit leidenschaftlich gern Fußball. Nächstes Wochenende hat er  mit seiner Mannschaft wieder ein wichtiges Spiel, das er kaum abwarten kann. Das war nicht immer so, denn bis vor kurzem bedeutete für ihn jeder Schritt auf dem Platz eine Qual. Stechende Knie- Schmerzen plagten ihn beim wöchentlichen Training. Der Orthopäde diagnostizierte eine Fehlstellung in den Füßen, die sich ungesund auf das Knie auswirkte. Seit einigen Wochen trainiert er mit sensomotorischen Einlagen, die der Orthopädieschuhmacher speziell für ihn angefertigt hat. Die Schmerzen sind Vergangenheit und Michael kann sich wieder den wichtigen Dingen zuwenden.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Erfolgsgeschichten wie diese schreibt Tobias Becker beinahe täglich. Der gelernte Orthopädieschuhmacher ist Werkstattleiter und Qualitätsprüfer im Gießener footpower-Store. „Am meisten liebe ich an meinem Job, dass ich anderen Menschen helfen kann“, so der 26-jährige geprüfte Sensomotorik-Techniker. Bereits seit fast zehn Jahren ist er dem Betrieb treu, in dem er auch einst die dreieinhalbjährige Ausbildung absolviert hat. „Zu uns kommen Menschen mit Schmerzen, mit neurologischen Problemen oder auch Kinder mit einem stark von der Norm abweichenden Gangbild. In der Regel können wir hier mit der Einlagenversorgung sehr gute Ergebnisse erzielen. Vielleicht können Sie sich vorstellen, wie glücklich Eltern sind, wenn ihre Kinder wieder normal laufen können?“</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Garantiert keine Langeweile</strong> </span><br />
<span style="color: #000000;">Die Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher bereitet auf ein Tätigkeitsfeld vor, wie es vielseitiger kaum sein könnte. Das große Aufgabenspektrum rund um orthopädisches Schuhwerk und Fußgesundheit bedeutet im Arbeitsalltag mitnichten der simple Verkauf von Einlegesohlen. Ob Fußbettungen und Einlagen, Bandagen, Beinverlängerungsorthesen, orthopädische Maßschuhe, Änderungen am Konfektionsschuh oder auch medizinische Fußpflege: Das Handwerk des Orthopädieschuhmachers zeichnet sich vor allem durch die individuelle Anfertigung von orthopädischen Heil- und Hilfsmitteln aus. „Du weißt morgens nie, was Dich erwartet. Unsere Kunden kommen mit den unterschiedlichsten Beschwerden zu uns“, so Tobias Becker. Und für jeden einzelnen Fall gilt es, die beste Lösung zu finden. Sowohl handwerkliches Geschick als auch ein gutes anatomisches Verständnis sind hier grundlegend. Beratungskompetenz und Kommunikationsgeschick</span><br />
<span style="color: #000000;">werden im täglichen Kundenkontakt ebenfalls groß geschrieben.</span></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:50px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-5"><h2><span style="color: #000000;"><strong>Drei Fragen an Tobias Becker</strong></span></h2>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Welche Voraussetzungen sollten Interessierte für den </strong><strong>Beruf des Orthopädieschuhmachers mitbringen?</strong></span><br />
<span style="color: #000000;">In erster Linie sollte die Motivation stimmen, und damit meine ich ein grundsätzliches soziales Engagement. In diesem Beruf ist man sehr nah am Menschen dran, das liegt nicht jedem und das muss man mögen. Wen es jedoch erfüllt, anderen Menschen zu helfen, der bringt bereits die wichtigste Voraussetzung mit. Zusätzlich sollte ein angehender Orthopädieschuhmacher handwerklich geschickt sein, ein ordentliches Maß an Eigeninitiative an den Tag legen und bereit sein, stetig dazu zu lernen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Was reizt Sie besonders an Ihrem Beruf?</strong></span><br />
<span style="color: #000000;">In unserem Beruf ist es wichtig, immer am Ball zu bleiben. Ständig gibt es neue Erkenntnisse und Möglichkeiten. Längst sind wir keine reinen Handwerker mehr, die nur hämmernd in der Werkstatt stehen. Modernste Materialien und Technologien kommen hier zum Einsatz, das vermuten die Wenigsten. Die Versorgung mit sensomotorischen Einlagen ist beispielsweise eine enorm wichtige Errungenschaft für unseren Berufsstand. Nur in einem engen Netzwerk mit Orthopäden und Physiotherapeuten können so spezialisierte Systeme entwickelt werden.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Warum haben Sie sich für eine Karriere bei footpower entschieden?</strong></span><br />
<span style="color: #000000;">Ich stehe mit voller Überzeugung hinter dem sensomotorischen Wirkprinzip dieser Einlagen. Für die individuelle Anfertigung und Anpassung dieser Einlagen bedarf es einer Menge Know-How, das den Mitarbeitern an der unternehmenseigenen Akademie vermittelt wird. Außerdem werden zahlreiche Sportler mit den Einlagen versorgt, darunter auch sehr prominente. Das ist für mich ein sehr spannendes Spezialgebiet.</span></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:50px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-image-element in-legacy-container" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-4 hover-type-none"><img decoding="async" width="1000" height="700" title="footpower-giessen-power-kundenmagazin-beruf-oder-berufung" src="https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/05/footpower-giessen-power-kundenmagazin-beruf-oder-berufung.jpg" alt class="img-responsive wp-image-1804" srcset="https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/05/footpower-giessen-power-kundenmagazin-beruf-oder-berufung-200x140.jpg 200w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/05/footpower-giessen-power-kundenmagazin-beruf-oder-berufung-400x280.jpg 400w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/05/footpower-giessen-power-kundenmagazin-beruf-oder-berufung-600x420.jpg 600w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/05/footpower-giessen-power-kundenmagazin-beruf-oder-berufung-800x560.jpg 800w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/05/footpower-giessen-power-kundenmagazin-beruf-oder-berufung.jpg 1000w" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 1000px" /></span></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://footpower-giessen.de/2020/05/07/1803/">Beruf oder Berufung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://footpower-giessen.de">footpower Giessen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://footpower-giessen.de/2020/05/07/1803/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bist Du irre? Warum machst Du sowas?</title>
		<link>https://footpower-giessen.de/2020/05/07/bist-du-irre-warum-machst-du-sowas/</link>
					<comments>https://footpower-giessen.de/2020/05/07/bist-du-irre-warum-machst-du-sowas/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 12:59:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://footpower-giessen.de/?p=1799</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bist Du irre? Warum machst Du sowas? Ich stehe mit einem Kumpel am Rand einer Rollbahn und blicke entspannt in Richtung Sonnenuntergang. Ein fantastischer Sommerabend mitten im Grünen geht zu Ende. Die Sonne beginnt sich zu verabschieden, indem sie alles in ein orangenes Licht taucht. Plötzlich verstummt das Zirpen der Grillen und ein mechanisches  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://footpower-giessen.de/2020/05/07/bist-du-irre-warum-machst-du-sowas/">Bist Du irre? Warum machst Du sowas?</a> erschien zuerst auf <a href="https://footpower-giessen.de">footpower Giessen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-6 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-6"><h2><span style="color: #000000;">Bist Du irre? Warum machst Du sowas?</span></h2>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Ich stehe mit einem Kumpel am Rand einer Rollbahn und blicke entspannt in Richtung Sonnenuntergang. Ein fantastischer Sommerabend mitten im Grünen geht zu Ende. Die Sonne beginnt sich zu verabschieden, indem sie alles in ein orangenes Licht taucht. Plötzlich verstummt das Zirpen der Grillen und ein mechanisches Surren wird lauter. Dann pfeift ein kleiner Orkan durch meine Klamotten. Das Schätzchen ist da: Die Pilatus Porter. Der fliegende Transporter mit Kultstatus. Jetzt geht alles sehr schnell. Schiebetür auf, acht Leute rein und los gehts auf die Startbahn. Keine 5 Minuten später blicke ich von oben auf meine Heimat. Einfach schön, die hessische Landschaft.</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Im Flieger gemischte Stimmung. Die einen unterhalten sich fröhlich scherzend, andere sind etwas blass um die Nase und blicken angespannt in die Runde. Jeder hat so seine eigene Methode mit der Anspannung umzugehen.  Der Anlass für den Flug ist für beide Gruppen derselbe und wird nach etwa 20 Minuten Flugzeit im wahrsten Sinne „offensichtlich”. Udo, der Pilot, drosselt den Vortrieb und die Pilatus wird spürbar langsamer. Kurz darauf grinst er und nickt einmal kurz. Das war für alle das Zeichen. „EXIT!” rufen einige  im Chor und einer der Jungs an der Schiebetür öffnet fast die komplette Seitenfront  der Flugzeugkabine. Unter uns 4000 Meter nix – außer Luft und die  hessische Landschaft. Schwupps, sind die ersten durch die Tür verschwunden  und fallen nach unten. Jetzt sind wir dran. Ich klettere durch die Tür nach  draußen in den Fahrtwind, stehe auf einem Trittbrett und halte mich an einer  Reling fest. Mein Kumpel hängt sich neben mich, eine Hand an der Reling,  die andere an einer Griffleiste meiner Sprungkombi. ”Ready – set – gooo!”  und schon fallen wir zusammen durch die Luft. Die Beschleunigung nimmt zu  und nach wenigen Sekunden trägt der Fahrtwind. Fühlt sich an wie Fliegen.  Wir lösen die Griffe und fliegen auf gleicher Höhe frei voreinander. Zwischendurch  immer wieder der schnelle Blick auf den Höhenmesser an der linken Hand. Jetzt das einstudierte Programm: Greifen, loslassen, linksdrehen, greifen, rechtsdrehen &#8230; Hey, das klappt diesmal erstaunlich gut. Mit ein wenig mehr als 130 Sprüngen gilt man im Fallschirmsport noch als Anfänger. Umso  mehr freuen wir uns über das Gelingen. Was auf Youtube nach „ey, total easy  Alter” aussieht, ist im echten Freifall  mitunder sauschwer und braucht  viel Übung. Was dagegen total leicht  funktioniert, ist das „Pullen” &#8211; im allgemeinen  Sprachgebrauch als „Reißleine ziehen” bekannt.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Nachdem wir uns in vereinbarter Höhe voneinander getrennt haben,  öffne ich bei 1000 Meter meinen  Fallschirm und checke was mir so  beigebracht wurde. Schirm ok? Offensichtlich  ;-).  Auf Kollisionskurs mit  anderen Springern? Alles gut, mein  Kumpel ist weit entfernt. Höhenkontrolle?  OK, wäre noch hoch genug  für den Abwurf des Hauptschirms  und die Reserveöffnung. Blick nach  unten? Danke Udo, wieder topp abgesetzt:  Der Flugplatz ist direkt unter  mir. Wind- und Landerichtung chekken  und zwischendurch immer wieder  Landschaft und Sonnenuntergang genießen. Der Höhenmesser zeigt 300 Meter.  Alles klar, los gehts mit dem vorgegebenen Landeanflug. So sehr die Fallschirmspringer  auch als die Punker der Lüfte gelten, zumindest hier am Platz sieht  man es mit den Landevorschriften recht streng. Platzrunde nach Vorgabe fliegen  und die Landewiese anpeilen. Hui – heute kein Gegenwind. Also geht alles mit  deutlich mehr Vorwärtsfahrt nach unten. Jetzt den Schirm mit den Steuerleinen  sanft abfangen. Ich stehe glücklich auf der Wiese. Warum ich diesen Irrsinn  mache? <strong>„Weil ich es will!”</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">An der Wiese warten bereits Vera und Tom, um sich zu verabschieden. Beide hatte  ich vorher bei Ihrem Tandemsprung begleitet, einem Fallschirmsprung bei dem man  ohne aufwändige Ausbildung an einem Profispringer hängend mitspringen kann.  Die beiden Inhaber von 3Hmed sind sehr engagiert in der Hilfsmittelversorgung  von Kindern und wollten mal raus aus dem Alltag. Wir hatten uns bei  footpower-Seminaren kennen und schätzen gelernt. Vera, die Frau mit Gleitschirmerfahrung,  war die erste, die von der Idee eines Tandemsprungs sofort  total begeistert war. Tom entschied sich auf dem Sprungplatz spontan auch  mitzuspringen. Großer Respekt! Manchmal braucht es einfach solche emotional  herausragende Erlebnisse, um den Alltag für eine Weile mit Abstand betrachten  und Prioritäten neu einordnen zu können. Ich freue mich schon auf den nächsten  Sprung mit Euch, Vera und Tom!</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Thomas Schmidt</span></p>
</div><div class="fusion-image-element in-legacy-container" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-5 hover-type-none"><img decoding="async" width="1000" height="700" title="footpower-giessen-power-kundenmagazin" src="https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/05/footpower-giessen-power-kundenmagazin.jpg" alt class="img-responsive wp-image-1796" srcset="https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/05/footpower-giessen-power-kundenmagazin-200x140.jpg 200w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/05/footpower-giessen-power-kundenmagazin-400x280.jpg 400w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/05/footpower-giessen-power-kundenmagazin-600x420.jpg 600w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/05/footpower-giessen-power-kundenmagazin-800x560.jpg 800w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2020/05/footpower-giessen-power-kundenmagazin.jpg 1000w" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 1000px" /></span></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://footpower-giessen.de/2020/05/07/bist-du-irre-warum-machst-du-sowas/">Bist Du irre? Warum machst Du sowas?</a> erschien zuerst auf <a href="https://footpower-giessen.de">footpower Giessen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://footpower-giessen.de/2020/05/07/bist-du-irre-warum-machst-du-sowas/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wieso ist footpower Schuld,dass ich tauchen gehe?</title>
		<link>https://footpower-giessen.de/2020/03/02/wieso-ist-footpower-schuld-dass-ich-tauchen-gehe/</link>
					<comments>https://footpower-giessen.de/2020/03/02/wieso-ist-footpower-schuld-dass-ich-tauchen-gehe/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2020 16:26:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.footpower.de/giessen2020.footpower.de/?p=1202</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wieso ist footpower Schuld,  dass ich tauchen gehe? Story von Michael Staudt 2005 reiste ich mit Lothar Jahrling nach Israel. Ein Orthopädietechniker aus Tel Aviv wollte unsere Einlagentechnik erlernen. Nach der Versorgung von 30 Patienten, hatten wir Zeit das Land kennenzulernen. … Also sind wir für zwei Tage nach Eilat ans Rote Meer gefahren.  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://footpower-giessen.de/2020/03/02/wieso-ist-footpower-schuld-dass-ich-tauchen-gehe/">Wieso ist footpower Schuld,dass ich tauchen gehe?</a> erschien zuerst auf <a href="https://footpower-giessen.de">footpower Giessen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-7 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-7 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-7"><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling">
<div class="fusion-builder-row fusion-row ">
<div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion_builder_column_1_1 fusion-builder-column-1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last 1_1">
<h2><span style="color: #000000;">Wieso ist footpower Schuld,  dass ich tauchen gehe?</span></h2>
<p class="fusion-column-wrapper"><strong><span style="color: #000000;">Story von Michael Staudt<br />
</span><span style="color: #000000;">2005 reiste ich mit Lothar Jahrling nach Israel. Ein Orthopädietechniker aus Tel Aviv wollte unsere Einlagentechnik erlernen. Nach der Versorgung von 30 Patienten, hatten wir Zeit das Land kennenzulernen.</span></strong></p>
<p><span style="color: #000000;">… Also sind wir für zwei Tage nach Eilat ans Rote Meer gefahren. Der Sohn des Orthopädietechnikers arbeitete hier an einer Tauchbasis und fragte mich, ob ich Lust hätte einen Schnuppertauchgang zu machen. Klar wollte ich und so ging es ab auf sechs Meter Tiefe in die bunte Korallenwelt. Ich war umringt von tausenden farbenfrohen Fischen und ich spürte – ich war in meinem Element.</span><br />
<span style="color: #000000;">Zuhause hatte mich der Alltag wieder und an Tauchen war nicht mehr zu denken. Aber die Lust diesen Sport zu erlernen blieb. Fast zehn Jahre dauerte es, den Traum vom Tauchen in die Tat umzusetzen. Ich war mit meinen Kindern auf Mallorca und jeden Tag schaute ich Booten mit Tauchern zu, wie sie raus aufs Meer fuhren. Wieder zurück in Deutschland, meldete ich mich für den Grundtauchschein an. Hier wird erstmal im Pool, also quasi unter kontrollierten Bedingungen und damit sicher, der Umgang mit dem Tauchgerät erlernt, bevor es ins Meer oder in den See geht.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>„Jetzt hatte ich vollends Blut geleckt.“</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ich hatte nun vollends Blut geleckt und buchte gleich den nächsten Step, den sogenannten Bronze oder auch 1-Stern Tauchschein. Das ist die Lizenz, die dazu berechtigt zusammen mit einem Tauchpartner zu tauchen. Ich kann mich noch gut an meinen ersten Tauchgang im See erinnern: Nur zwei Meter Sicht und das Wasser war grün. Ich war so aufgeregt und hatte alle Hände voll damit zu tun meine Tarierung zu halten. Tarieren bedeutet, das zu erfahren, was sonst nur der Astronaut in der Schwerelosigkeit erlebt: Schweben. Unter Wasser muss man lernen, dass Luft Auftrieb erzeugt und das ganze Tauchgerödel Abtrieb. Wenn beides im sogenannten hydrostatischen Gleichgewicht ist, schwebt man. Ein unglaubliches Gefühl und eine absolut andere Welt.</span><br />
<span style="color: #000000;">Sehr bald trat ich einem Verein, dem Grün-Weiß- Gießen bei, hier gibt es viele Gleichgesinnte und Tauchlehrer. Vor allem einer der Lehrer und guter Freund, Tom Baier, hat meine taucherische Ausbildung und Leidenschaft wesentlich geprägt. Nachdem ich die nächsten beiden Sterne, Silber und Gold als Brevet erhalten hatte, habe ich meine Lieblingstauchart entdeckt – das Kreislauftauchen oder auch Rebreather genannt. Hier wird die ausgeatmete verbrauchte Luft nicht ins Wasser „verblasen“, sondern in einem auf dem Rücken befindlichen Kalkbehälter zunächst vom Kohlendioxid befreit und anschließend mit Sauerstoff angereichert. Man atmet also die gleiche Luft wieder ein. Diese Art der Sauerstoffversorgung erlaubt geräuschlose und deutlich längere Tauchgänge als es durch die Nutzung von Pressluftflaschen möglich ist.</span><br />
<span style="color: #000000;">Mein schönstes Erlebnis war im Juni 2017 auf Socorro, einer kleinen Inselgruppe mitten im Pazifik. Der Topspot heißt Rocca Patida. Hier ragt ein Fels aus dem Wasser, der dem Kopf eines Mantas gleicht. Genau diese Tiere erlebt man live, steckt man seinen Kopf unter Wasser. In etwa drei Meter Wassertiefe die Ausrüstung und den Tauchpartner checken und schon kann man den Blick in einer faszinierenden Welt umherschweifen lassen: Da ist ein fetter Schwarm dicker, grimmig dreinschauender Makrelen, in dem man sich plötzlich mittendrin befindet. Ab und an peitschen Gelbflossentunfische durch das schwimmende „Rudel“. Am Rand tauchen die ersten Haie auf und ziehen ruhig ihre Bahnen. Und dann, auf einmal sind sie da! Giant-Mantas mit ihren bis zu sieben Meter Spannweite – unglaublich beeindruckend. Die Planktonfresser kommen ebenso wie die Haie zu diesem Ort, um sich von kleinen Putzerfischen die Schmarotzer abpflücken zu lassen. Es gibt hier quasi einen Nichtangriffspakt unter den Tieren. Man kommt, lässt sich reinigen und schwimmt wieder weiter. Bis zu fünf Mantas umkreisten uns gleichzeitig. Man hängt mitten im Blauwasser und wartet einfach, bis einer dieser riesigen Tiere heranschwebt und einen mit nur 30 cm Abstand im Zeitlupentempo überfliegt, um zum nächsten Taucher zu entschwinden.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>„Ein unglaubliches Gefühl und eine absolut andere Welt.“</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Der Tauchgang geht weiter, vorbei an schlafenden Weißspitzenhaien. Diese Haiart verpennt einfach den Tag in Mulden am steil bergabfallenden Tauchspot und geht erst bei Dämmerung auf Jagd. Weiter geht es, um die felsige Erhebung im Wasser herum, als plötzlich eine unserer Taucherinnen einen Schrei ausstößt und mit ihren Arm nach oben deutet. Dort schwimmt majestätisch und ganz langsam ein großer Walhai heran. Diese Tiere werden bis zu 18 Meter lang. Wir arbeiten uns aus einer Tiefe von 25 Metern langsam Richtung Oberfläche, um dieses Tier aus der Nähe zu betrachten. Wir kommen uns auf einmal ganz klein und unbedeutend vor – sind unendlich dankbar alles live und in Farbe erleben zu dürfen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ich freu mich auch schon auf das nächste Mal in Kroatien. Dort kann man auf einer kleinen Insel mit dem Namen Vis wunderbar „technisch” tauchen – das bedeutet, lange und tief. Vor Kroatien liegen unglaublich viele Wracks. Die Tauchgänge zu den historischen Schiffen benötigen jedoch eine besondere Planung, denn die Tauchtiefe verhindert ein schnelles Auftauchen. Sogenannte Dekostufen müssen eingehalten werden. Zum Tauchen wird zudem keine Pressluft, sondern ein Heliumgemisch verwendet. Dazu muss man wissen, dass Sauerstoff ab einem gewissen Partialdruck toxisch wirkt und der Stickstoff in der Atemluft eine sogenannte Stickstoffnarkose auslösen kann. Wenn man den Umgang mit dieser Technik beherrscht, kann man unglaublich Spannendes erleben. So durfte ich z.B. bei einer Erstbetauchung dabei sein um das verschollene Schiff SS Maris in 75 Metern Tiefe wiederzuentdecken. Unter den Ersten zu sein, die das Schiff fast 90 Jahren nach dem Untergang besuchen, ist ein unbeschreibliches Gefühl. Die 30 Minuten Grundzeit am Schiff erkauft man sich jedoch mit 160 Minuten Dekozeit. So lange braucht es, bis man den Kopf wieder aus dem Wasser stecken darf, ohne dass der Körper einem das krumm nimmt. Mir macht das Tauchen soviel Spass, dass ich mittlerweile als Tauchlehrer anderen diese unglaubliche Welt zeige und ihnen mein Wissen weitergebe.</span><br />
<span style="color: #000000;">Genauso wie ich mich als Referent in der footpower-Akademie dafür begeistere, unser Spezialwissen an Teilnehmer weiterzugeben.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Michael Staudt, Mitgründer von footpower</strong></span></p>
<div class="fusion-text">
<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling">
<div class="fusion-builder-row fusion-row ">
<div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion_builder_column_1_1 fusion-builder-column-7 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last 1_1">
<div class="fusion-column-wrapper" data-bg-url="">
<div class="fusion-text">
<p><span class="fusion-imageframe imageframe-none imageframe-2 hover-type-none" style="color: #000000;"><img decoding="async" class="img-responsive wp-image-458 alignnone" title="footpower-power-tauchen" src="https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2019/12/footpower-power-tauchen.jpg" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 1000px" srcset="https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2019/12/footpower-power-tauchen-200x140.jpg 200w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2019/12/footpower-power-tauchen-400x280.jpg 400w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2019/12/footpower-power-tauchen-600x420.jpg 600w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2019/12/footpower-power-tauchen-800x560.jpg 800w, https://footpower-giessen.de/wp-content/uploads/2019/12/footpower-power-tauchen.jpg 1000w" alt="" width="1000" height="700" /></span></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://footpower-giessen.de/2020/03/02/wieso-ist-footpower-schuld-dass-ich-tauchen-gehe/">Wieso ist footpower Schuld,dass ich tauchen gehe?</a> erschien zuerst auf <a href="https://footpower-giessen.de">footpower Giessen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://footpower-giessen.de/2020/03/02/wieso-ist-footpower-schuld-dass-ich-tauchen-gehe/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
