Frei von Rückenschmerz und Knieschmerz?

In verschiedenen Artikeln im Internet können sie die Meinung lesen, dass nicht jede Fußfehlstellung behandelt werden muss. Das sehen wir auch so. Jedoch ist es ohne entsprechende anatomische Kenntnisse und orthopädische Erfahrung kaum möglich darüber zu entscheiden. Noch kritischer sehen wir die Aussage, dass das Kriterium für eine Behandlung sein soll, ob sich durch die Fußfehlstellung Schmerzen entwickelt haben! Diese Aussage kann für den einen oder anderen fatal sein! Warum?

1. Nicht jede Fußfehlstellung führt sofort zu aktuten Schmerzen. Der menschliche Körper ist in der Lage Schmerzreize über eine gewisse Zeit zu unterdrücken und Fehlstellungen zu kompensieren, bis das „Maß voll ist”. In der Zwischenzeit findet dennoch die einseitige Überlastung, die permanente Sehnenreizung, oder die Gelenkabnutzung statt. Im schlimmsten Fall enstehen nachhaltige Schäden an Gelenken, häufig geht wertvolle Therapiezeit verloren und unnötigerweise Lebensqualität eingebüßt.

2. Ursache und Wirkung liegen nicht immer zusammen. Wer weiß schon, dass sich Fußfehlstellungen über Knie, Hüfte und Rücken bis auf den Kiefer auswirken können? Oder auch umgekehrt. Trauen Sie sich in der Selbstdiagnose zu, die Ursache zum Beispiel für Rückenschmerzen sicher zu erkennen? Oder zu erkennen welche Fußfehlstellung Sie eventuell haben?

Allerdings ist es tatsächlich so, dass sich Fußfehlstellungen häufig über Knieschmerzen und Rückenschmerzen bemerkbar machen. Wenn man nun davon ausgeht, dass je nach Statsitik zwischen 50% und 70% aller Menschen in unserem Land von Fußfehlstellungen betroffen sind, macht es Sinn seine Fußstellung auch präventiv überprüfen zu lassen…

So läuft das bei footpower in Gießen ab:
In 5 Schritten zu Ihrer footpower-Einlage

Sie können ohne Termin zur Beratung vorbeikommen. Nur wenn Sie zu einem Ihnen bekanntem Techniker möchten, vereinbaren Sie telefonisch einen Termin. Bitte kommen Sie in legerer Kleidung und Alltagsschuhen. Wenn Sie regelmäßig Sport treiben, bingen Sie bitte auch Ihre Sportschuhe mit.

Mit einem speziell von footpower entwickelten Podoskop (Bewegtbild der Füße von unten) oder einem Scanner werden Ihre Füße gescannt. Das daraus entstehende Bild ermöglicht ihrem footpower Spezialisten sofort die ersten Rückschlüsse auf eventuelle Fehlstellungen. Darüber hinaus wird Ihr Haltungs- und Bewegungmuster bewertet und eine Anamnese erstellt.

Sind tatsächlich Fehlstellungen ermittelt worden, erklärt Ihnen der footpower Berater woraus diese resultieren und welche Probleme diese verursachen können. Ebenso erhalten Sie in einem ausführlichen Gespräch eine Erläuterung welche Maßnahmen für Sie geeignet erscheinen. Das können footpower-Einlagen sein, aber auch die Empfehlung z.B. einen Physiotherapeuten oder Arzt aufzusuchen.

Sind footpower-Einlagen das Mittel der Wahl, so dient der in Schritt 2 erstellte Scan als wichtige Vorlage für individuell angepasste Einlagen. Hier werden wichtige Infos ausgemessen und eingezeichnet. Die Einlagen werden auf Basis der Anamnese für Sie handwerklich hergestellt und dreidimensional exakt angepasst.

Schon bei ihrem nächsten Besuch werden Ihnen die neuen footpower-Einlagen in die Schuhe eingepasst und kontrolliert. Ein erstes Laufbild vor Ort liefert Rückschlüsse auf ein geändertes und verbessertes Bewegungsverhalten.
Bitte nicht wundern: Einlagen können und dürfen (!) die ersten 3-4 Tage etwas drücken und sogar Muskelkater (!) in den Beinen auslösen. Nach einer kurzen Zeit der Adaption sollten Sie jedoch „wie auf Samt“ laufen. Ist das nicht der Fall und Sie verspüren weiter einen unangenehmen Druck oder gar Schmerz auf der Fußsohle, suchen Sie bitte zeitnah Ihren footpower Berater für eine Nachuntersuchung auf. Bis dahin nehmen Sie bitte die Einlagen aus den Schuhen heraus.